TV-Tipp: Wenn Menschen nachts keine Ruhe mehr finden / „Schlaflos in Deutschland“ ZDF-Dokumentation, Dienstag, 10. Mai 2011, 22.15 Uhr

Wie viele Menschen leiden tatsächlich unter Schlafproblemen? Gibt es überhaupt Bedarf für all die Mittel, die im Kampf gegen Schlaflosigkeit helfen sollen – oder ist das ein künstlich gemachter Markt der Pharmaindustrie und Wunderheiler?

In Deutschland spricht man bereits von der Volkskrankheit „Schlafstörungen“. Nach neuesten Studien sind 15 Prozent der Deutschen davon betroffen.

Was es für den Einzelnen bedeutet, nachts nicht mehr zur Ruhe zu kommen, zeigt die Dokumentation „Schlaflos in Deutschland“, die das ZDF am Dienstag, 10. Mai 2011, 22.15 Uhr, in seiner Reihe „37°“ ausstrahlt:

Irmi H. (58 Jahre) aus München hat seit ihrem 29. Lebensjahr keine Nacht mehr durchgeschlafen. Seit Jahren ist sie von Schlaftabletten abhängig. Sie hat alles versucht, um ihre Schlafprobleme in den Griff zu bekommen: Medikamente, Klinikaufenthalte, Massagen und Reiki.

Steven R. (25 Jahre) studiert Chemie in Siegen. Seit einem Jahr kann er nicht mehr durchschlafen. Am nächsten Tag fühlt er sich wie gerädert. Immer wieder schläft er in der Vorlesung ein. Steven sieht seine berufliche Zukunft in Gefahr. Das „37°“-Team hat ihn in ein Schlaflabor begleitet, wo er auf eine klare Diagnose und rasche Hilfe hofft. 

Seine eigenen Methoden hat Sportlehrer Rüdiger M. (62) aus dem Sauerland, der seit 30 Jahren keine Nacht mehr durchgeschlafen hat. Mit Tennis statt Tabletten und eiskalten Duschen in den schlaflosen Nächten hat er es geschafft, sich mit seinen Schlafproblemen zu arrangieren.

Quelle: ZDF-Pressestelle

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Eine Antwort

  1. Nils sagt:

    Inspirierender Blogpost.Habe einige frische Denkanstoesse gekriegt. Warte auf neue Posts.

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