Melatonin aus dem Urlaub

Wie das ost-bayrische „Wochenblatt“ aktuell berichtet, greifen immer mehr Menschen zu Arzneimitteln aus dem Ausland – und umgehen damit das deutsche Arzneimittelrecht. Dabei übersehen sie, dass die Regelungen in Deutschland nicht ohne Grund strenger sind als in anderen Ländern. „Unser Arzneimittelrecht soll Verbraucher vor gesundheitlich bedenklichen Mitteln schützen“, sagt Werner Hösl von der DAK-Regensburg.

So würden immer mehr Menschen ihren Urlaub nutzen, um bestimmte, kostengünstigere Präparate im Ausland einzukaufen. Zu Problemen mit dem Zoll kommt es, wenn zu große Mengen eingeführt werden sollen oder bestimmte Produkte in Deutschland nicht zugelassen sind.

Beispielsweise lassen sich viele Deutsche Melatonin-Präparate von Freunden und Verwandten aus den USA mitbringen, da synthetisches Melatonin dort rezeptfrei und frei verkäuflich ist. Damit hoffen sie, Schlafproblemen entgegenzuwirken. Die Dosierungen von synthetischen Melatonin-Präparaten sind allerdings oft zu hoch – der Körper kann solche Mengen gar nicht verarbeiten. Zudem sind die Langzeiteffekte solcher Mittel bisher nicht ausreichend erforscht. Es gibt also Gründe, weshalb synthetisches Melatonin nur in Ausnahmefällen vom Arzt verordnet wird.

Melatonin is jedoch nicht nur auf Umwegen aus dem Ausland zu bekommen. Abhilfe schafft natürliches Melatonin, das aus Nachtmilch gewonnen wird und in Nachtmilchkristallen erhältlich ist. Dabei ist die Dosis wesentlich geringer, als bei synthetischen Präparaten. Denn: Der menschliche Körper stellt ohnehin das Schlafhormon Melatonin her. Wenn er jedoch zu wenig herstellt und der Schlaf beeinträchtig ist, können Nachtmilchkristalle den Pegel auf natürliche Weise wieder aufstocken.

Natürlich schläft es sich einfach besser!

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