Gipfelstürmer dank Melatonin-Boost

Quelle: imagebase.net

Gute Nachrichten für Bergsteiger: Die University of Alaska in Anchorage hat auf dem höchsten Gipfel Nordamerikas den Effekt von Melatonin auf Bergsteiger und ihre Reaktionszeit untersucht. Die Wissenschaftler um Dr. Christopher Jung untersuchten 13 Bergsteiger über mehrere Tage beim Besteigen des Mount McKinley in Alaska.

Den Gipfelstürmern wurde entweder Melatonin oder ein Placebo 90 Minuten vor ihrer ausgewählten Schlafenszeit verabreicht. Mit Melatonin schliefen die Bergsteiger in der Hälfte der Zeit ein – was ihre kognitiven Fähigkeiten positiv beeinflusste.

Während der Nacht wurde ihr Schlaf elektronisch überwacht und am nächsten Tag ihre Reaktionszeit beim Klettern gemessen. Den Wissenschaftlern zufolge ist Sauerstoffmangel in großen Höhen eng mit Schlafstörungen verbunden, was Auswirkungen auf die Reaktionsfähigkeit in solch extremer Umgebung haben kann. Das Ergebnis: Melatonin führte zu tieferem Schlaf und einer schnelleren durchschnittlichen Reaktionszeit bei den Bergsteigern am nächsten Tag.

Die Untersuchung lässt den Schluss zu: Zusätzliches Melatonin ist ein gutes Ergänzungsmittel für Extremsportler – besonders in großen Höhen.

Quelle: http://www.healthcanal.com/disorders-conditions/39301-melatonin-may-improve-sleep-and-cognition-at-high-altitudes.html

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