Verhaltensauffälligkeiten durch Schnarchen

Schnarchen oder kurze Atemstillstände: Nicht nur Erwachsene leiden unter diesen Beschwerden, sondern auch Kinder können davon betroffen sein – mit fatalen Folgen. So kamen Forscher des Albert Einstein College of Medicine in New York in ihrer Untersuchung zu dem Ergebnis, dass die nächtlichen Beschwerden bei Kindern in einem Zusammenhang mit späteren Verhaltensauffälligkeiten gebracht werden können. Der Studie zufolge wurden Kinder, die mit rund 3 Jahren schlimme Schlafstörungen aufwiesen, im Alter von 7 Jahren von den Eltern zu 85 Prozent häufiger als hyperaktiv beschrieben. Zudem neigten gut 37 Prozent der Betroffenen eher zu Streitigkeiten mit ihren Altersgenossen. Kinder, die erst im späteren Vorschulalter unter nächtlichen Atemaussetzer litten, waren laut Studie im Alter von 7 Jahren sogar bis zu 88 Prozent häufiger hyperaktiv. Als Ursache für diesen Zusammenhang sehen die Wissenschaftler den Abfall der Sauerstoffsättigung sowie den Anstieg des CO2-Wertes im Blut, was wiederum durch die Atemaussetzer ausgelöst wird. Diese Kombination könnte dem Gehirn Schaden zufügen. Um solche Schädigungen zu vermeiden, raten die Experten, Kinder mit Schlafauffälligkeiten vom HNO-Arzt und im Schlaflabor untersuchen zu lassen.

 

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