Ein Mann sagt zu Schatzi:“Heute nicht, ich hab Migräne.“ / Schlafmangel kann bei Männern Lust-Starre auslösen / Sexförderndes Hormon Melatonin

Liebe Frauen, können wir uns das vorstellen? Schatzi sagt zu uns, „Heute nicht, ich hab Migräne.“ Auch auf die Gefahr hin, sehr tief in die Klischeefalle zu tappen (ach na was denn – das Klischee-Spiel ist einfach wunderbar) – Nein, wir Frauen können uns das wohl kaum vorstellen.

Schlafmangel kann bei Männern Lust-Starre auslösen

Aber es kann wahr werden, wenn: die Götterknaben zu wenig Schlaf bekommen. Das Wort „Knaben“ darf hier erlaubt sein, denn bei den potentiell Betroffenen handelt es sich um junge Männer, deren Durchschnittsalter bei 24 Jahren liegt. Laut einer aktuellen Studie, sinkt der Testosteronspiegel bei Männern, die eine Woche lang nachts weniger als fünf Stunden geschlafen haben, um zehn bis 15 Prozent. Dieses Ergebnis brachten 10 Männer, die in einem Schlaflabor zunächst drei Nächte á zehn Stunden schliefen und anschließend acht Nächte, in denen sie weniger als fünf Stunden schlafen konnten. Am Bluttest der Probanden, zeigte sich schließlich der Effekt auf die Testosteronwerte. Zeitgleich fühlten sich die Männer übellaunig und schlapp. Der Testosteronspiegel steuert die Entwicklung der Spermien und der Libido.

Sexförderndes Hormon Melatonin

Was bei den jungen Männern im Experiment mit Schlafmangel zu begründen ist – ist mit zunehmendem Alter ein grundsätzliches Problem. Denn Energie und Lust auf Sex nehmen ab, vor allem wegen altersbedingter Beschwerden.

Die führenden Altersforscher aus den USA, Walter Peripaoli und William Regelson meinen, dass Melatonin die einhergehende Abwährtsspirale des Alterns mindern kann. Sie berufen sich dabei auf Beobachtungen mit Mäusen. Alten Mäusen (vergleichsweise etwa siebzig Menschenjahre) wurde ins abendliche Trinkwasser Melatonin gegeben. Das wies eine verjüngende Wirkung auf: „Ihr Fell wurde dicht und glänzend, ihre Augen blieben klar und frei von grauem Star, ihre Verdauung verbesserte sich, ihr Kraft und ihr Muskeltonus verbesserten sich“, beschreiben die Wissenschaftler ihre Ergebnisse. Zudem sollen sie keinerlei Anzeichen des üblichen Altersverfalls aufgewiesen haben und sie verhielten sich wie junge Mäuse – männliche und weibliche Mäuse waren weiterhin sexuell aktiv und schienen ihr Interesse ihr ganzes Leben beizubehalten.

„Darüber hinaus verspricht Melatonin nicht nur, ein Interesse an Sex zu bewahren und wiederherzustellen, vielmehr wie unsere Untersuchungen zeigen – trägt es auch dazu bei, die Geschlechtsorgane zu verjüngen“, erklären die Wissenschaftler. Ihre Forschung hätte ergeben, dass Melatonin die altersbedingte Verkrümmung der Geschlechtsorgane verhindere. Normalerweise schrumpfen die Eierstöcke beim Mäuseweibchen und trocknen mit der Zeit aus und beim Mäusemännchen betrifft es die Hoden. Beide Organe sind für die Ausschüttung der Geschlechtstriebhormone zuständig. Bei den „alten“ Mäusen, die Melatonin bekamen, war beides nicht der Fall.

Natürlich sind Experimente mit Mäusen nicht übertragbar auf den Menschen. Wünschenswert wären deren Effekte schon. Die Forscher zumindest sind sich sicher: „Wir glauben, dass eine direkte Beziehung besteht zwischen dem jugendlichen Zustand der Geschlechtsorgane und der sexuellen Aktivität und das all diese Verbesserungen der Einnahme von Melatonin zu verdanken ist“, schlussfolgern Peripaoli und Regelson.

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Quellen:

  • Journal of the American Medical Association“, Vol 305, S. 2173-2174)
  • Pierpaoli, W.; Regelson, W (1996): Melatonin – Schlüssel zu ewiger Jugend,
    Gesundheit und Fitness. München.

 

 

 

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