Macht’s Milch wirklich? – Ja, dank Melatonin!

Schlüsselhormon Melatonin sorgt für eine bessere Schlafqualität und steigert dadurch das Wohlbefinden.

Weltweit genießt die Milch ein positives Image, aber was genau macht sie eigentlich so beliebt? Und wie viel Wahrheit steckt in den Wortspielen rund um das Grundnahrungsmittel? Großmutters Tipp, vor dem Zubettgehen einfach ein Glas heiße Milch mit Honig zu trinken, kennen und praktizieren viele. Dieses Ritual kann auch Tony Gnann, Gründer der Milchkristalle GmbH in München, durchaus befürworten. Denn: In Milch ist Melatonin enthalten. Das Schlafhormon ist für den Tag-Nacht-Rhythmus und damit Schlafqualität des Menschen verantwortlich. Aber macht sie auch wirklich schön, stark und gesund? Ein Blick hinter zwei der bekanntesten Redewendungen zum Thema Milch.

Milch macht müde Männer munter. Der wohl bekannteste Werbeslogan im Bezug auf Milch. In den 50er Jahren entstanden, verspricht die Redewendung wörtlich genommen eine erhöhte Leistungsfähigkeit durch das Trinken von Milch. Das ist so allerdings nicht ganz richtig. Unternehmer Gnann weiß, dass das in der Milch enthaltene Schlafhormon Melatonin eine schlaffördernde Wirkung besitzt. Viele Menschen nehmen es in Form von Tabletten vor allem bei Schlafstörungen und Jetlag ein. Die Information des Slogans ist jedoch nicht gänzlich falsch. Nach dem Motto „Wer besser schläft, kann tagsüber mehr leisten“ ergibt er durchaus Sinn.

Schön wie Milch und Blut. Diese volkstümliche Redewendung spielt auf das Schönheitsideal im Mittelalter an. Damals wurden möglichst helle Haut und rote Wangen als schön empfunden. Heute geht diese Redewendung wohl eher in eine andere Richtung. Durch Milch trinkende Stars zielen schon viele Webespots auf die Verbindung von Milch mit einem frischen und gesunden Aussehen ab. Aber macht Milchkonsum wirklich schön? Ganz so einfach ist es natürlich nicht. Dr. Heiko Dustmann, Lebensmittelexperte und wissenschaftlicher Leiter der Innovationsberatung Weihenstephan, weiß jedoch: “Melatonin reguliert die innere Uhr und sorgt dadurch für die nötige Erholung von Körper und Geist.“ Das Hormon der Nacht verbessert also die Schlafqualität und verhilft damit zu einem ausgeruhten und entspannten Look. Es ist folglich durchaus etwas dran an dem Sprichwort.

Die Milch wird ihrem positiven Image also durchaus gerecht. Sie schmeckt nicht nur gut, sondern besitzt auch einen höheren Melatoningehalt als die meisten anderen Lebensmittel. Noch mehr Melatonin ist in speziellen Nachtmilchkristallen enthalten. Diese werden vom Münchner Unternehmen Milchkristalle aus nachts gemolkener Milch hergestellt. Laut dem Unternehmensgründer Tony Gnann ist in  Milchkristallen rund 100 Mal mehr Melatonin als herkömmliche Milch enthalten. Sie sind rezeptfrei in jeder Apotheke erhältlich und werden vor dem Zubettgehen einfach in ein Getränk eingerührt.

Weitere Informationen im Internet unter: www.nacht-milchkristalle.de

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