Der Verbrauch von Schlafmitteln steigt: Vier Millionen Deutsche leiden an Schlafstörungen / Tipps für besseren Schlaf

Die Zahl der Menschen mit Schlafproblemen nehme zu. Das ist das Ergebnis einer neuen Hochrechnung der Techniker Krankenkasse (TK) für das Jahr 2010. Etwa fünf Prozent der Bevölkerung seien betroffen, das sind rund vier Millionen Menschen. Im Jahr 2009 waren es 250.000 Betroffene – diese Zahl stieg im vergangenen Jahr auf etwa 400.000 an.

Schlafmittel würden zudem immer häufiger genommen. 2010 griffen in Deutschland mehr als 1,4 Millionen Menschen zu solchen Medikamenten, so lautet das Fazit der Erhebung. Besonders ältere Menschen würden Schlafmedizin nehmen.

Regelmäßig Schlafmittel zu nehmen, könne gefährlich sein – gerade, wenn der Wirkstoff während der Nacht nicht vollständig abgebaut werde, warnte TK-Expertin Annette Bleher.

Stress, zu wenig Bewegung oder zu hoher Alkohol-, Nikotin- und Koffeinkonsum, sind die Ursachen für Schlafstörungen. Weitere Ursachen sind Lärm oder ein schnarchender, unruhiger Bettnachbar. Auch all diejenigen, die sich im Alltag ihrer inneren Uhr widersetzen müssen, tragen ein besonders hohes Risiko für Schlafstörungen. Das gilt vor allem für Schicht- oder Teilzeitarbeiter und diejenigen, die durch Flüge über mehrere Zeitzonen unter Jetlag leiden.

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