Melatonin statt privater Daten: Münchner Milchkristalle GmbH sagt Google bei Versuch der Lebensverlängerung eine lange Übungsphase voraus

„Google will das Leben verlängern? Das werden die uns nicht so schnell nachmachen, geschweige denn vormachen“, sagt der Geschäftsführer der Milchkristalle GmbH in München, Tony Gnann, zu der aktuellen Meldung, Google wolle das Leben verlängern. „Um so weit zu kommen, wie wir schon sind, wird Google erst mal noch üben müssen.“ Anders als der Suchmaschinendienst Google setzt der Münchner nicht auf das ungefragte Sammeln und Nutzen von Daten, sondern auf ein Hormon.

Die Milchkristalle GmbH ist der weltweit einzige Anbieter des Lebensverlängerungshormons Melatonin in nativer Form. Es wird hergestellt aus Nachtmilch. Das „Hormon der Nacht“ steht wegen seiner exzellenten Radikalfängereigenschaften schon lange im Ruf, positiven Einfluss auf Gesundheit und vor allem auf die Lebenserwartung des Menschen zu nehmen. Bei Melatonin handelt sich um ein lipophiles Aminosäurenderivat, das von Menschen und Säugetieren im Schlaf ausgeschüttet wird. Allerdings gibt es einen großen Nachteil: Die Ausschüttung nimmt im Laufe des Lebens stark ab, weshalb Schlafstörungen und Krankheiten häufiger werden. Die Aussichten auf ein langes Leben sinken schnell, wenn man nichts dagegen tut.

Die Menschheitsträume auf ein langes Leben sind nicht neu. Die Hoffnungen schießen ins Kraut, der Melatoninkonsum ist explodiert. In den USA gibt’s das Hormon, künstlich hergestellt, inzwischen in jedem Supermarkt zu kaufen. Nicht so in der EU. Hier ist der Vertrieb von Hormonen stark reglementiert.

„Nicht für uns“, erklärt man bei der Milchkristalle GmbH. „Denn wir gewinnen Melatonin in völlig natürlicher Form aus Nachtmilch. In Milch gibt es Spuren von Melatonin seit ewigen Zeiten, weshalb nachts gewonnene Milch nicht als Arzneimittel, sondern als Lebensmittel eingestuft wird. Wir wissen, dass das Hormon zu bestimmten Stunden der Nacht in Milch stark angereichert vorliegt.“ Zu Milchkristallen weiterverarbeitet, enthält sie mehr Melatonin als jedes andere Nahrungsmittel auf der Welt. Nebenwirkungen gibt es, im Gegensatz zu künstlichem Melatonin, keine.

„Mehr als drei Jahre haben wir für die Anerkennung gekämpft“, sagt Tony Gnann. „Vor drei Monaten haben uns die staatlichen Stellen die Verkehrsfähigkeit ausgestellt. Seither werden wir von so vielen Anfragen eingedeckt, dass wir zeitweise nur nach Wartelisten ausliefern können.“

Google weiß zwar viel, aber offensichtlich nicht alles. In Sachen Tipps für die Lebensverlängerung ist Google nach Lage der Dinge erst einmal Zweiter. Um die hochgesteckten Erwartungen zu erfüllen, wird man nach Ansicht der Münchner in Kalifornien noch einige Übungsrunden einlegen müssen. Doch auch hier ist Vorsicht angebracht. Es wurde in mehreren Studien belegt, dass Tablet-PCs und Computerbildschirme die Melatoninproduktion ebenso stören wie künstliches Licht bei Nacht. Das sind keine guten Voraussetzungen für ein gesundes Leben.

Mehr Informationen: www.milchkristalle.de

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