Melatonin

Melatonin – Was ist das?

Melatonin ist ein Hormon, das der Mensch in der Zirbeldrüse bildet. Es steuert den Tag- und Nachtrhythmus wie eine Innere Uhr. Oftmals wird es auch als Schlafhormon bezeichnet.

Der Melatoningehalt erreicht bei Nacht sein Maximum. Licht dagegen minimiert die Bildung des Stoffes. Ab einem Alter von etwa 25 Jahren produzieren Menschen selbst immer weniger Melatonin.  Die Produktion wird zusätzlich gemindert durch Faktoren wie Stress, Bewegungsmangel, Schichtarbeit oder Flüge über mehrere Zeitzonen. Die Folge: Der Mensch fühlt sich müde, unkonzentriert und schlapp. Mit einer Extra-Dosis Melatonin kann der Melatoninspiegel wieder aufgefüllt werden.

Schon lange gibt es Melatonin in künstlicher hergestellter Form auf dem Markt. Der Siegeszug begann in den 90iger Jahren in den USA, wo das Mittel enorm nachgefragt ist. Für Melatoninpillen wurde dort zeitweise mehr ausgegeben als für Aspirin. In Europa war der Verkauf bisher nicht oder nur gegen Rezept möglich. Seit 2010 gibt es in Deutschland erstmals nacht-milchkristalle und damit Melatonin auf natürlicher Basis.

Welche Wirkungen hat Melatonin?

Eine schlaffördernde Wirkung und Hilfe bei schlechter Schlafqualität ist die in der Fachliteratur am häufigsten beschriebene Wirkung. Daher nehmen viele Menschen Melatonin vor allem bei Schlafstörungen und Jetlag ein.

Melatonin ist zudem als Anti-Aging-Mittel sehr beliebt, weil ihm wegen der potenten Wirkung gegen freie Radikale eine wirksame Verzögerung der Alterungserscheinungen zugeschrieben wird.

Hat Melantonin Nebenwirkungen?

Mehr als 16.000 Arbeiten beschäftigten sich bisher mit dem Hormon Melatonin. Es wurden keine negativen Nebenwirkungen festgestellt.

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