Schlaflos in Chicago

Die Schlafmedizinier der Universität Chicago haben ein interessantes elftägiges Experiment durchgeführt. Zehn junge Männer mussten zunächst drei Tage jeweils zehn Stunden im Bett verbringen. Die restliche Zeit durften sie nur fünf Stunden am Tag schlafen. Durch die Schlafdiät verringerte sich ihre Testosteronproduktion um bis zu zehn Prozent in einer Woche.

Das Experiment zeigt, wie wichtig Schlaf für die menschliche Hormonproduktion ist. Den Anfang macht dabei das Schlafhormon Melatonin sobald es dunkel wird. Darauf folgen große Mengen Wachstumshormone, das Sättigungshormon Leptin und schließlich Cortisol, welches das Aufwachsignal gibt. Die aktuelle Studie zeigt deutlich, wie leicht sich dieses Gleichgewicht stören lässt.

(Quelle: http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/antiaging/kraft-durch-hormone-aufs-timing-kommt-es-an_id_3635902.html)

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