Auf die Qualität des Schlafes kommt es an

 Im Journal „Sleep“ schreiben Forscher um Jane Ferrie, dass zu viel oder zu wenig Schlaf das Gehirn vorzeitig altern lässt. Der Alterungsprozess könne sich bei Menschen mittleren Alters um vier bis sieben Jahre beschleunigen. Das sei bei falscher Schlafdauer der Fall: Empfohlen werden sechs bis acht Stunden pro Nacht. Liegt die Schlafdauer über oder unter diesen Wert, dann lasse das unser Gehirn altern. Die Forscher hatten Daten der englischen Whitehall-II-Studie ausgewertet, die seit 1985 die Entwicklung von über 10.000 Angestellten in London verfolgt. In den Tests wurden zum Beispiel die Gedächtnisleistung oder der Wortschatz erhoben. Unser Fazit: Am Ende kommt es nicht auf die Schlafdauer, sondern auf die Qualität des Schlafes an. Wenige Stunden Schlaf können bei tiefem Schlaferleben ebenso erholsam sein, wie die empfohlenen acht Stunden. Was Schlaf angeht, sind die Menschen genauso verschieden wie in Geschmacksfragen. Wir sind nämlich unterschiedlichen Chronotypen, das heißt, in jedem tickt die eigene innere Uhr. Demnach braucht der eine mehr oder weniger Schlaf.

Unsere Empfehlung: Natürliches Melatonin vor dem Schlafengehen einnehmen. Das soll die Schlafqualität positiv beeinflussen. Damit können sie sich am nächsten morgen fit und aktiv fühlen.

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Eine Antwort

  1. Adrian sagt:

    Gut, dass hier regelmaessig soviel Zeit vor dem Computer verbracht wird.

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