Wenn der Mensch das Schlafen verlernt

Quelle: WDR

Wie das Nachrichtenmagazin „Focus“ aktuell berichtet, verlernt der Mensch, wie er richtig schläft. Dem Münchner Schlafforscher Till Roenneberg zufolge gibt das moderne Arbeits- und Sozialleben auch den Schlafrhythmus vor, wodurch Schlaf zunehmend zur Entscheidungssache wird.

Der Mensch achte nicht mehr auf die eigene innere Uhr, sondern passe Schlafdauer und -zeitpunkt dem Terminkalender an. Zudem verlängere künstliches Licht zwar den Abend. Dafür bräuchten jedoch rund 80 Prozent der Erwachsenen einen Wecker zum aufstehen. Inzwischen kämpften sogar zwischen 40 und 50 Prozent der Erwachsenen mit Schlafproblemen, so der Forscher.

Das Problem titelt Roennenberg treffend Sozialer Jetlag. Ähnlich wie bei Flugreisen durch mehrere Zeitzonen komme die innere Uhr durch den modernen Tagesrythmus durcheinander. Der Organismus werde gezwungen gegen den natürlichen Schlaf-Wach-Rythmus anzukämpfen.

Linktipp:
http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/schlafen/chronobiologie/die-menschen-haben-das-schlafen-verlernt_aid_1045597.html

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