Von Hitze und Melatonin – Gesunder Schlaf in heißen Nächten

GuteDer Steakgeruch hängt noch in der Luft, die Grillen beginnen zu zirpen und das mitternächtliche Schwarz erfüllt allmählich die Nacht – doch der leichte Windhauch will sich nicht einstellen. Während die Nacht weiter voranschreitet, wälzen sich viele schwitzend in ihren Betten und fallen erst mit den kühlen Morgenstunden in den wohlverdienten Schlaf. Sommerliche Nächte können so sogar den besten Durchschläfer um den Schlaf bringen. Der Grund dafür ist ein ganz einfacher: Während der Körper in normalen Nächten seine Körpertemperatur um rund 0,8 Grad absenkt, gelingt ihm das auf Grund der hohen Außentemperatur in warmen Nächten nicht. Die Folge: Der Schlaf bleibt aus. Einige einfach Tricks können hier jedoch hilfreich sein: Tagsüber verschlossene und abgedunkelte Fenster reduzieren die Hitze im Schlafzimmer. Daher sollten die Fenster erst nachts, wenn die Temperaturen sinken, geöffnet werden. Ein feuchtes Laken vor dem Fenster kann dann zudem mit jedem Luftzug kühle Luft in das Schlafzimmer bringen. Weiteren Störfaktoren wie etwa lästige Falter und Mücken bleibt auf diese Weise der Weg ins Schlafzimmer ebenso verwehrt. Auch können abgedunkelte Räume gerade im Sommer helfen, länger zu schlafen. Denn dadurch reißen einen nicht bereits die ersten Sonnenstrahlen aus den Träumen, indem sie die körpereigene Melatoninproduktion stören.

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2 Antworten

  1. Martin sagt:

    Eine sehr gute Einschlafhilfe im Sommer ist eine kühlende aber nicht zu kalte Dusche kurz bevor man ins Bett geht. Der Körper ist danach erfrischt, und man fühlt sich auch sauber und hygienisch.

    • admin sagt:

      Hallo, in den Sommermonaten und im Frühjahr hat es zudem den Vorteil, dass man weniger Pollen ins Bett bringt. Danke für den Ratschlag. Wir freuen uns über weitere Kommentare.

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