Tipps für einen besseren Schlaf

Gesunder und ausreichender Schlaf ist eine der wichtigsten Faktoren für das Wohlbefinden der Menschen. Daher gilt es die optimalen Voraussetzungen für einen guten Schlaf zu schaffen.

Bett, Bettzeug und Umgebung

Die Grundlage eines guten Nachtschlafes ist im wahrsten Sinne des Wortes die Matratze. Auch wenn sie optisch noch ganz ansehnlich ist: Jede Matratze, die seit mehr als zehn Jahren gute Dienste leistet, sollte schleunigst gegen eine neue ausgetauscht werden. Dabei ist eine Matratze kein Standardartikel. Beim Kauf sollte man sich also unbedingt vom Fachmann beraten lassen.

Auch das Kopfkissen hat einen großen Einfluss auf die Schlafqualität und das Wohlbefinden während der nächtlichen Erholung. Gerade für Menschen mit Nacken-, Rücken- und Gelenkschmerzen empfiehlt sich ein kompaktes Kopfkissen aus flexibel formbarem Schaumstoff als Alternative zum konventionellen Daunenkissen. Das Schaumstoffkissen gibt dem Druck des Körpers nach und kann so die Wirbel stützen. Mehr Informationen dazu gibt der Rategeber zur Wahl des richtigen Kopfkissens.

Sind Matratze und Kopfkissen optimal an die Bedürfnisse des Schläfers angepasst, gilt der nächste Blick dem Schlafraum selbst. Er sollte sich zur Nacht gut abdunkeln lassen und sich in einem möglichst ruhig gelegenen Zimmer befinden. Wer nicht mit offenem Fenster schlafen möchte, sollte zumindest vor dem Zubettgehen noch einmal kräftig lüften. Die Temperatur von 18 Grad Celsius gilt als „schlaffreundlicher“ Maximalwert. Eine helle, freundliche Atmosphäre fördert die Entspannung zusätzlich.

Der persönliche Lebensstil

Die Schlafstätte ist mit den obigen Ratschlägen perfekt vorbereitet. Sollte der Schlaf dennoch auf sich warten lassen, gilt es, die Lebensgewohnheiten zu überprüfen. Üppiges, stark gewürztes Essen am Abend belastet den Organismus. Statt sich zu erholen, ist der Körper mit harter Verdauungsarbeit beschäftigt. Hier kann es helfen, das Essen entsprechend leicht verdaulich zu gestalten.

Ein absoluter „Schlafkiller“ ist Koffein am Abend. Kaffee, Tee, Cola und Medikamente, die Koffein enthalten, sollten am Abend gemieden werden, da sie stark anregend wirken. Das Gleiche gilt für Nikotin.

Auch ein geregelter Tagesablauf trägt viel zur Schlafqualität bei. Feststehende Aufsteh- und Zubettgeh-Zeiten ermöglichen es dem Körper, einen persönlichen Rhythmus zu entwickeln. Das mittägliche Nickerchen sollte, dem Nachtschlaf zuliebe, 15 bis 20 Minuten nicht überschreiten.

Wer nun trotz bester Vorbereitung dennoch einmal nicht in den Schlaf findet, dem kann ein Glas warmer Milch mit Honig zu angenehmen Träumen verhelfen. Sollten hingegen dauerhafte Schlafstörungen auftreten, so empfiehlt sich der Gang zum Arzt. Denn dann können tiefergehende gesundheitliche Probleme die Ursache sein.

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