Schmerz durch Schlafmangel?

Schlechter Schlaf macht nicht nur müde und unkonzentriert, sondern auch schmerzempfindlicher – Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle US-Studie mit mehr als 1.000 Probanden. So zeigte sich  in der Untersuchung der Wissenschaftler, dass ein extern ausgelöster Schlafmangel eine höhere Schmerzempfindlichkeit unter der Versuchsteilnehmern zur Folge hatte. Studienteilnehmer, die nur bis zu sechs Stunden Schlaf pro Nacht bekamen, empfanden Schmerzen am nächsten Morgen um bis zu 30 Prozent schlimmer als die Probanden, die Nachts ausreichend Schlaf genießen konnten. Auch wenn die Forscher bislang keine Erklärung für die zugrunde liegenden Wirkmechanismen haben, konnten sie den Zusammenhang zwischen Schlafstörungen und der dadurch gesteigerten Schmerzempfindlichkeit nachweisen. Zusätzlich aufgenommenes Melatonin kann in diesem Rahmen helfen, einer durch Schlafmangel ausgelösten, verstärkten Schmerzempfindlichkeit, entgegen zu wirken.

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