Schlafmangel statt Winterschlaf

Wer kennt ihn nicht? Den Kampf mit dem inneren Schweinehund an einem Wintermorgen aufzustehen, um zur Arbeit zu gehen. Das warme Bett ist doch die weitaus gemütlichere Alternative zur eisigen Kälte vor der Haustür. Außerdem verstärkt die Dunkelheit draußen das Gefühl, erst wenige Stunden geschlafen zu haben. Hat man es dank minutenlangem Weckerläuten dann doch endlich aus dem Bett geschafft, kann häufig nicht einmal ein starker Kaffee die Müdigkeit besiegen. Oft lässt sich die Abgeschlagenheit an grauen Wintertagen den ganzen Tag nicht vertreiben.

Obwohl der Schlafbedarf im Winter höher ist, schlafen viele Menschen zu dieser Jahreszeit schlechter. Schuld daran sind die kurzen Tage und der Mangel an Tageslicht. Denn bekommt der menschliche Körper an Wintertagen zu wenig Tageslicht wird sein Melatoninhaushalt durcheinandergebracht. Das sogenannte Hormon der Nacht wird in der Zirbeldrüse des Gehirns bei Dunkelheit gebildet und steuert den menschlichen Tag-Nacht-Rhythmus.

Drei Tipps wie Sie Ihre Melatoninproduktion für einen gesunden Winterschlaf wieder ins Gleichgewicht bringen können:

  • Tagsüber viel an die frische Luft gehen und dabei möglichst viel Tageslicht tanken.
  • Immer zur gleichen Zeit ins Bett zu gehen. So kann sich der Körper an feste Zeiten gewöhnen und von selbst auf den Schlaf einstellen.
  • Rollos schließen und starke Lichtquellen aus dem Schlafzimmer verbannen, um so für ausreichend Dunkelheit während des Schlafens zu sorgen.

Auch Nachtmilchkristalle können helfen den Wach-Schlaf-Rhythmus wieder ins Lot zu bringen. Sie enthalten viel natürliches Melatonin. Als Pulver werden sie in einem Getränk angerührt und helfen, unruhigen Nächten und Müdigkeit tagsüber vorzubeugen!

Dieser Beitrag wurde unter Neues über Melatonin veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar