Melatonin hilft gegen krankhafte Müdigkeit

Hirntrauma-Patienten leiden oftmals unter beständiger Erschöpfung. Melatonin kann Abhilfe schaffen.

Jetzt sind Wissenschaftler dem Auslöser der dauerhaften Erschöpfung, auch genannt Fatigue, infolge eines Schädel-Hirn-Traumas (SHT) auf den Grund gegangen. Neuste Studien belegen, dass sowohl der durch das Hirntrauma verkürzte REM-Schlaf, als auch eine verminderte Melatonin-Produktion für die Müdigkeit der Patienten verantwortlich sind. Durch das Schädel-Hirn-Trauma werden laut den Forschern aus Darmstadt Melatonin-bildende Zellen im menschlichen Körper zerstört. Auf diese Weise kommt der Tag-Nacht-Rhythmus der Patienten aus dem Gleichgewicht. Die Folgen: Schlechterer Schlaf in der Nacht und erhöhte Abgeschlagenheit tagsüber.

Wissenschaftler der Deutschen Gesellschaft für Klinische Neurophysiologie und funktionelle Bildgebung (DGKN) sehen für die von Müdigkeit geplagten Patienten nun eine gute Therapiemöglichkeit in der Zugabe von zusätzlichem Melatonin, die mit einer Verhaltens-oder Lichttherapie kombiniert werden sollte. Das zugeführte Melatonin hilft den Mangel des körpereigenen Hormons im Körper auszugleichen Damit kann der Schlaf-Wach-Rhythmus der Patienten wieder auf Kurs gebracht werden.

Hintergrund:

Nach einem Schädel-Hirn-Trauma leiden viele Patienten oft noch längere Zeit an Kopfschmerzen. Diese verschwinden jedoch nach einigen Monaten wieder. Als eine weitere Folge tritt bei rund bei 60 Prozent aller Patienten verstärkte Müdigkeit auf. Diese krankhafte Erschöpfung bleibt meistens dauerhaft. Bisher gab es nur wenige Therapieansätze, um Fatigue zu behandeln.

Mehr Informationen unter: www.nacht-milchkristalle.de

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