Krebsrisiko Lichtverschmutzung: Künstliches Licht bei Nacht vermindert Melatoninproduktion

„Menschen, die an lichtverschmutzten Plätzen schlafen, haben ein statistisch signifikant höheres Risiko ernsthaft krank zu werden. Lichtverschmutzung kann Krebs verursachen“, erklärt der Mediziner Dietmar Hager in einem Interview der österreichischen Onlineausgabe „Kurier“ . Idealerweise ist es zum Schlafen dunkel – dann produziert das Gehirn Melatonin. Das sorgt für ein gestärktes Immunsystem und bewirkt außerdem erholsamen Schlaf. Ein Zuviel an künstlicher Beleuchtung mindere aber die Ausschüttung an dem Hormon. Fällt die Melatoninzufuhr durch zu viel Licht aus, könne man leichter an bestimmten Tumoren erkranken, erläutert Hager. Er empfiehlt daher gesundes und zudem energieeffizientes Licht.

Ein niedriger Gehalt des Schlafhormons im Körper kann zudem mit einer extra Portion natürlichem Melatonin wieder aufgefüllt werden. Vor dem Schlafengehen kann es in Form eines auflösbaren Pulvers in Milch oder Jogurt eingerührt werden. Im Gegensatz zu synthetischen Mitteln bestand das getestete Milchpulver zu hundert Prozent aus reiner und fettfreier Milch, die speziell in der Nacht gemolken wird. Die Inhaltsstoffe entsprechen daher genau den natürlichen Substanzen der Milch:

* Proteine
* Kohlenhydrate
* Tryptophan
* Immunglobuline und viele Vitamine.

Nebenwirkungen durch unverträgliche synthetische Substanzen sind nicht zu erwarten.

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